Mosaik-Schule
Mosaik-Schule

Derzeit finden Sie hier die Schulordnung der ehemaligen Erich-Kästner-Schule.


Die Schulordnung der Mosaik-Schule wird derzeit erarbeitet.

Schulordnung der Erich Kästner-Schule

1. Die Grundrechte von Schülerinnen und Schülern/Lehrerinnen und Lehrern/Eltern und Erziehungsberechtigten

 

In der folgenden Übereinkunft wollen alle Beteiligten festlegen, wie wir zum Gelingen des Bildungs- und Erziehungsprozesses in unserer Schule beitragen können.

Wir Lehrerinnen und Lehrer sind überzeugt, dass gelingende Bildung und Erziehung als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in einer zukünftigen Gesellschaft davon abhängt, dass

  • alle Schülerinnen und Schüler als noch in der Entwicklung und Reifung befindliche junge Menschen und daher in ihren Schwächen und ‚Unvollkommenheiten’ angenommen werden,
  • ihnen geholfen wird, ihre Stärken zu entwickeln und auszubauen,
  • nicht nur ihre körperliche, sondern auch ihre seelische Unversehrtheit gewahrt wird,
  • ihnen Freude am Lernen und Neugierde auf die persönliche Entwicklung vermittelt wird.

Wir sagen zu,

  • unseren Unterricht zielorientiert gewissenhaft vorzubereiten, methodisch vielfältig anzulegen und Differenzierungs- und Fördermöglichkeiten vorzusehen,
  •  für ein anregendes und motivierendes Unterrichtsklima auch bei schwierigen Klassensituationen zu sorgen,
  • positive Lernleistungen auch bei Leistungsschwächeren hervorzuheben und die erforderliche Kritik konstruktiv zu verwenden,
  • für sachliche und auch persönliche Probleme der Schülerinnen und Schüler offen zu sein und uns für deren Behandlung Zeit zu nehmen,
  • regelmäßig für ratsuchende Eltern und Erziehungsberechtigte persönlich zur Verfügung zu stehen und für Berufstätige erreichbare Sprechzeiten abzuhalten.

Wir Eltern und Erziehungsberechtigte wollen

  • unsere Kinder in ihren Freuden, Sorgen und Ängsten ernst nehmen und Ehrlichkeit, Toleranz und Verantwortungsbereitschaft der jungen Menschen unterstützen und entwickeln,
  • ihnen, soweit es in unseren Kräften steht, Vorbild und Anregung sein, sie ermutigen, aber auch notwendige Begrenzungen einfordern,
  • Hilfen wenn nötig erbitten und Hilfsangebote annehmen.

Wir sagen zu, dass wir

  • unsere Kinder zu regelmäßigem Schulbesuch anhalten und die Erledigung von Hausaufgaben und deren Ergebnis kontrollieren,
  • Lernschwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten unmittelbar mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer besprechen,
  • Kritik der Lehrkräfte an unseren Kindern sorgfältig prüfen, sie mit unseren Kindern besprechen und auf Abhilfe drängen,
  • gemeinsam mit den Lehrkräften Maßnahmen zur Überwindung von Schwierigkeiten absprechen und Absprachen auch einhalten,
  • die erforderlichen Ausstattungen rechtzeitig bereitstellen und die Kinder zur Mitnahme anhalten.

Wir Schülerinnen und Schüler wissen, dass unser Schulerfolg und unser erfolgreiches Erwachsenwerden davon abhängig ist, dass wir

  • das in unseren Kräften Stehende dazu beitragen,
  • Toleranz üben und Schwächen Anderer nicht ausnutzen,
  • unseren Lehrkräften Vertrauen schenken und sie in unsere Freuden, Sorgen und Nöte einbeziehen,
  • uns an der Gestaltung unseres Schullebens beteiligen und zu einem guten Schulklima beitragen.

Wir sagen zu, dass wir

  • keine körperliche Gewalt gegen unsere Mitschülerinnen und Mitschüler ausüben,
  • Andere nicht mit Schimpfworten oder abwertenden Äußerungen kränken oder verletzen,
  • keine Gegenstände mit in die Schule bringen, die Andere gefährden könnten,
  • Streitigkeiten untereinander friedlich lösen und uns gegebenenfalls Hilfe bei unserer Lehrerin, unseren Schulsozialarbeiterinnen oder unserem Lehrer holen,
  • pünktlich zum Unterricht erscheinen,
  • unsere Hausaufgaben und andere uns übertragene Aufgaben pünktlich und angemessen erledigen,
  • offene Fragen direkt im Unterricht oder gleich nach Unterrichtsende stellen und Antworten einholen,
  • Handys nur vor Schulbeginn oder nach Schulschluss benutzen.    

 

2. Tagesablauf

 

2.1 Verhalten vor Unterrichtsbeginn und in der Pause

Die Schülerinnen und Schüler gehen morgens direkt von den Bussen auf den Schulhof.

Um 7.45 Uhr gehen alle Schülerinnen und Schüler direkt in ihre Klassen.

Die Anweisungen von Lehrkräften, Schulsozialarbeiterinnen, Hausmeistern und Schulsekretärinnen werden beachtet.

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihres Verhaltens nicht pausenfähig sind, werden in dieser Zeit von ihren Klassenlehrkräften, von Schulsozialarbeiterinnen oder im Schulleitungszimmer betreut.

Das Verlassen des Schulhofes ist nur in Ausnahmefällen und in Begleitung einer Lehrkraft oder einer Schulsozialarbeiterin erlaubt.

Das Werfen mit Gegenständen (Steine, Stöcke, Kastanien, Schneebälle usw.) ist wegen der hohen Verletzungsgefahr verboten.

Konflikte werden im Anschluss an die Pause (je nach Ausmaß und Schwere)

  • mit Beteiligung von Lehrkräften oder Schulsozialarbeiterinnen
  • mit Beteiligung von Schulleitung/Lehrkräften
  • mit Beteiligung von Erziehungsberechtigten und/oder außerschulischen Institutionen
  • nach dem Schulgesetz

geklärt.

Bei eskalierenden Konflikten sind alle Kolleginnen/Kollegen und die Schulleitung verpflichtet, nach individuellen Möglichkeiten einzugreifen, um die akute Situation zu entschärfen (z. B. Trennen der am Konflikt Beteiligten und Ort- bzw. Raumwechsel).

Alle mitgebrachten oder den Unterricht störenden Gegenstände werden eingezogen und nur den Erziehungsberechtigten ausgehändigt. Bei anzeigepflichtigen Handlungen werden die entsprechenden Behörden verständigt (Polizei, Jugendamt, Beratungsstellen).

 

2.2 Regenpause/Schneepause

Verbringen Schülerinnen und Schüler aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse ihre Pause im Gebäude, werden sie von den Lehrkräften im Klassenraum betreut. Darüber hinaus werden unterschiedliche Pausenaktivitäten angeboten (Computerraum, Boden, Mehrzweckraum, überdachter Eingangsbereich).

 

2.3 Unterrichtszeit

Schülerinnen und Schüler an der Erich Kästner-Schule ....

  • sind freundlich zueinander
  • hören einander zu
  • fragen um Erlaubnis, wenn sie etwas von Mitschülerinnen und Mitschülern ausleihen möchten
  • kauen während des Unterrichts kein Kaugummi
  • tragen während des Unterrichts keine Kopfbedeckungen
  • tragen keine Symbolen radikaler Gruppierungen
  • schmeißen ihren Müll in den Abfalleimer

 

2.4 Unterrichtende

Nach Unterrichtende verlassen alle Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude und gehen direkt zu den Bussen.

Schülerinnen und Schüler, deren Förderbedarf über das übliche Maß hinausgeht, werden von einer Lehrkraft zu ihrem Bus begleitet.

Das Beschädigungen oder Verunreinigungen von Bussen kann ebenso wie das Nichtbeachten von Anweisungen des Fahrers bzw. der Begleitperson zu einem Beförderungsausschluss führen.

 

3. Besondere Bestimmungen

 

3.1 Schulfreunde

Das Einladen von Freunden/Bekannten auf das Schulgelände ist nur mit Zustimmung einer Lehrkraft erlaubt.

 

3.2 Handeln mit Gegenständen

Das Handeln mit Gegenständen oder Tauschgeschäfte jeglicher Art sind verboten.

 

3.3 Fundgegenstände und Haftung bei Verlust oder Beschädigung

Für kleinere Schäden im und am Gebäude bzw. an Einrichtungsgegenständen, die nicht in Eigenregie behoben werden können, wird von dem/der verursachendem/n Schüler/in ein Unkostenbeitrag erhoben, der zur Beseitigung des Schadens verwendet wird. Des Weiteren gelten die Bestimmungen des Schulgesetztes.

Fundsachen werden im Sekretariat, beim Hausmeister oder bei den Lehrkräften abgegeben.

Bei Verlust von Wertgegenständen bzw. Geld von Schülerinnen und Schülern wird kein Ersatz geleistet.

Schüler und Erziehungsberechtigte haften für Sach- und Personenschäden entsprechend den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (insbesondere findet § 828 BGB Anwendung).

 

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