Mosaik-Schule
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Aus dem Schuljahr 2018/19

Hier finden Sie eine Auswahl an Aktivitäten und Bilder aus dem Schuljahr 2018/19.

 

 

Regenwurm-Experimente

ein Bericht von Leon Stahlschmidt

 

Der Regenwurm ist ein wirbelloses Tier, das der Klasse der Ringelwürmer angehört. Er ist ein ganz besonderes Tier, weil er durch seine Haut atmet und in Segmente eingeteilt ist. In jedem Segment seines Körpers hat der Regenwurm jeweils ein Ausscheidungsorgan und weitere wichtige Organe. Durch seinen ganzen Körper hindurch verläuft ein sogenanntes „Strickleiternervensystem“, der Darm und die Blutgefäße. An einer Stelle seines Körpers hat er einen „Gürtel“, den man durch eine dicke Stelle in der Nähe seines Kopfes erkennt (ca. 6-12 Segment). In den vorderen Segmenten des Wurms liegen außerdem die wichtigen Organe, wie die 5 Herzen, das Gehirn oder die Mundöffnung.

Regenwürmer haben eine komplett andere Sinneswahrnehmung als wir Menschen. Sie können nicht sehen, haben dafür aber einen Lichtsinn, mit dem sie zwischen hell und dunkel unterscheiden können. Zudem einen Tast- und Gravitätssinn, mit dem sie sich in ihren Wohnröhren zurechtfinden. Außerdem haben sie noch einen Drucksinn, der sie vor herannahenden Fressfeinde, zum Beispiel einem Maulwurf, warnt.

 

Zu den verschiedenen Sinnen haben wir insgesamt 6 verschiedene Experimente gemacht.

Im ersten Experiment haben wir den Regenwurm auf eine raue Unterlage gelegt und gehorcht, ob er bei der Bewegung Geräusche macht. Das Ergebnis: durch seine feinen Borsten an der Unterseite seines Körpers konnte man ihn während seiner Fortbewegung hören.

Im zweiten Experiment haben wir den Regenwurm in ein Reagenzglas gelegt und das Glas zur Hälfte mit schwarzer Pappel bedeckt, um zu gucken, ob er es lieber dunkel hat oder nicht. Der Regenwurm hatte es lieber dunkel.

Im dritten und tragischsten Experiment wurde der Regenwurm auf eine Glasplatte gelegt und mit Essigessenz umkreist. Hier sollte der Regenwurm, aufgrund seiner Rezeptoren in der Haut, die Flüssigkeit meiden. Leider ist bei diesem Experiment ein Regenwurm gestorben [RIP Bruder (20??-2019)], weswegen wir kein eindeutiges Ergebnis erzielt haben.

Im vierten Experiment haben wir einen Regenwurm mit einem Bleistift berührt, um zu gucken ob er darauf reagiert. Hier reagierte darauf, indem er sich an dieser Stelle zusammenzog.

Das fünfte Experiment bestand darin, neben dem Wurm einmal mit den Händen laut zu klatschen. Der Regenwurm zeigte keine Reaktion.

Im sechsten und letzten Experiment haben wir den Regenwürmern ein neues Zuhause in einem großen Glasgefäß gebaut. Wir wollten so gucken, ob die Würmer wirklich den Boden durchmischen. Nach schon einem Tag konnte man sehen, wie die (vorher noch sortierten) Erd- und Sandschichten von den Würmern vermischt wurden.

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